Satzung & Förderung    Satzung KISD Club   

Präambel

1. Der Verein „KISD Club e. V.“ dient der Verbreitung und Förderung der in der „Köln International School of Design – KISD“ (nachfolgend mit der Abkürzung KISD genannt) gelehrten Designausbildung sowie auch weiterer Verbreitung von Designmethoden und Erscheinungsformen.

2. Zu der unmittelbaren Zielsetzung von dem „KISD Club e. V.“ gehören alle Anstrengungen, die Aktivitäten von der „KISD“ und die damit verbundenen Aspekte und Aufgaben des Designs im Kölner Raum und darüber hinaus zu unterstützen und zu erörtern sowie publik zu machen. Insbesondere gehört dazu, in Köln und für Köln unter den nachfolgend erläuterten Perspektiven Design zu propagieren und zu fördern.

Dazu gehört:
• Design als Vernetzung ökonomischer, sozialer, ökologischer, kultureller und technologischer Perspektiven;
• Design als multidisziplinäre Disziplin und diesem gemäß als Vermittlung zwischen den Disziplinen;
• Design als Vermittlung zwischen Theorie und Empirie, d. h. als fundierte Korrelation zwischen Wissenschaft, Ästhetik und Sozialität;
• Design als prozessual orientierte Lernmethode und deshalb im Bereich der Forschung als Lehre von Problemen wie Lösungen;
• Design als Integration gesellschaftlicher Widersprüche;
• die Fachlehre Design als Ergebnis der vorgenannten Anforderungen und Ziel und Inhalt gemeinsamer Arbeit zwischen Lehrenden und Studierenden.

3. Der „KISD Club e. V:“ wird, seinen Prinzipien gemäß, alle zur Kooperation im
Förderverein auffordern und einladen, die entsprechend diesen Prinzipien an einer Entwicklung von Design und damit auch von der „KISD“ interessiert sind.
Design betrifft ausdrücklich in diesem Sinne alle Lebens- und Wissensbereiche, alle Branchen und Disziplinen und alle Menschen, die die Qualität von Design unterstützen wollen.

4. Der Verein unterstützt und führt selber Designveranstaltungen durch.

5. Der Verein führt selber Werbeaktionen in der Öffentlichkeit zur Unterstützung aller Designformen durch, die er als förderungswürdig ansieht.

6. Der Verein soll seinen Schwerpunkt in die Förderung der „KISD“ legen.

§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen „KISD Club e. V.“ und wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen.

2. Sitz des Vereins ist Köln.

3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Das erste Geschäftsjahr beginnt am 1.September 1993 und endet mit dem 31.Dezember 1993.

§2 Zweck
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom Dezember 1953 und der §§ 53 und folgende der AO.

2. Der Verein setzt sich zum Ziel:
• die „KISD“ in seiner Lehre, Forschung und Weiterbildung zu fördern,
• die Beziehung zwischen Praxis und Hochschule zu vertiefen,
• die „KISD“ bei der Wahrnehmung seiner Interessen in der Öffentlichkeit zu unterstützen.
3. Die Präambel ist integrierter Bestandteil des Vereinszweckes.

§3 Mitgliedschaften
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, jede Personenvereinigung und jede juristische Person werden, die am Zweck des Vereins interessiert ist.

2. Die Mitgliedschaft wird schriftlich bei dem Vorstand des Vereins beantragt. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.

3. Die Mitgliedschaft endet zum Schluss des laufenden Geschäftsjahres durch Kündigung, die ein Vierteljahr vor Ablauf des Geschäftsjahres mit eingeschriebenem Brief an den Vorstand gerichtet werden muss. Die Mitgliedschaft erlischt sofort bei juristischen Personen durch Verlust ihrer Rechtsfähigkeit, bei Einzelmitgliedern durch Tod und generell durch den Ausschluss, den der Vorstand bei Beitragsverzug trotz mehrmaliger schriftlicher Aufforderung und in anderen schwerwiegenden Fällen aussprechen kann. Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss kann das davon betroffene Mitglied Stellung nehmen. Dazu ist ihm eine angemessene Frist zu setzen.

4. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Bei ihrem Ausscheiden erhalten die Mitglieder keinerlei Zuwendungen aus dem Vereinsvermögen.

5. Hervorragende Förderer, die nicht Vereinsmitglieder zu sein brauchen, können vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden und sind als solche Mitglieder des Beirates.

6. Lehrende und Studierende der „KISD“ können Mitglieder werden.

§4 Beitragszahlungen, Haushaltsplan, Jahresabschlussrechnung, Beschlüsse
1. Der Jahresbeitrag beträgt:
• für natürliche Personen mindestens 72,– EURO
• für Firmen, juristische Personen und Personenvereinigungen mindestens 18o,– EURO
• für Studentinnen und Studenten 36,– EURO (inklusive 3 Jahre nach Abschluss an der KISD)

Eine Erhöhung des Jahresbeitrages kann von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.

2. In den ersten drei Monaten nach dem Geschäftsjahr wird den Mitgliedern eine Jahresabschlussrechnung vorgelegt.

3. Rechnungsmässige Überschüsse des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Rechnungsgemäße Fehlbeträge müssen im folgenden Geschäftsjahr vorab gedeckt werden.

§5 Organe

Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung, b) der Vorstand, c) der Beirat.

§6 Mitgliederversammlung
1. Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Einberufung erfolgt durch den Vorsitzenden mit schriftlicher Zusendung einer Tagesordnung unter Beachtung einer Einladungsfrist von zwei Wochen. Gleichzeitig muss spätestens mit dieser Einladung die Jahresabschlussrechnung gemäß § 4 (2) vorgelegt werden. Die Beschlüsse werden – mit Ausnahme der Beschlüsse zu den in den §§ 9 und 10 vorgesehenen Fällen – mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Lehrende und Studierende der „KISD“ haben Stimmrecht.

Voraussetzung für eine wirksame Beschlussfassung ist, dass bei der Jahresmitgliederversammlung mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist.

2. Für den Fall, dass die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung nicht die notwendige Zahl teilnehmender Mitglieder erreicht, ist die Versammlung aufzulösen und eine neue Mitgliederversammlung mit normaler Ladungsfrist einzuberufen.

3. Der ordentlichen Mitgliederversammlung ist ein über den rechnerischen Jahresabschluss hinausgehender mündlicher Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr zu erstatten. Im Anschluss daran muss eine allgemeine Aussprache zugelassen werden.

4. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat über die Entlastung des Vorstandes zu befinden. Sie hat zwei Rechnungsprüfer jeweils für das folgende Rechnungsjahr zu bestellen, die dann vor dem Beschluss über die Entlastung zu hören sind.

5. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden je nach Bedarf mit einer Frist von zwei Wochen vom Vorsitzenden einberufen. Der Vorsitzende ist verpflichtet, eine derartige Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn dies mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder verlangt.

6. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von einem Vorstandsmitglied und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§7 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter sowie drei weiteren Vorstandsmitgliedern. Die Mitgliederversammlung überträgt einem Vorstandsmitglied das Amt des Schatzmeisters.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes geschäftsführend im Amt. Die Mitgliederversammlung kann den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes mit einfacher Mehrheit der Erschienenen abberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Zur Abwahl des Vorstandes müssen wenigstens fünfzig Prozent der Mitglieder des Vereins anwesend sein. Werden Teile des Vorstandes abgewählt, so übernehmen die verbleibenden Vorstandsmitglieder die Geschäftsführung bis zur Neuwahl des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung. Die Neuwahl durch die Mitgliederversammlung soll alsbald folgen.

3. Zur Vertretung des Vereins ist der Vorsitzende gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied berechtigt. Der Vorsitzende setzt in Verbindung mit einem Vorstandsmitglied die Tagesordnung für die Sitzung des Beirates und der Mitgliederversammlung fest. Der Vorsitzende leitet diese Sitzung. Im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden ist ein Stellvertreter in Verbindung mit einem Vorstandsmitglied zur Vertretung berechtigt.

4. Der Vorstand hat im übrigen alle Geschäfte zu erledigen, die nach der Satzung nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorsitzende wird bei Verhinderung durch einen Stellvertreter vertreten.

5. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Funktion ehrenamtlich aus.

6. Eine der wichtigsten Aufgaben des Vorstandes ist die Entscheidung über Förderanträge. Förderanträge können durch Studierende und Lehrende der KISD gestellt werden. Bei Entscheidungen über Förderanträge, in welche ein Vorstandsmitglied involviert ist, enthält sich selbige Person der Stimme.


§8 Beirat
1. Der Beirat besteht aus
a) den Ehrenmitgliedern,
b) Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die am Zweck des Vereins interessiert sind,
c) Vertretern der Industrie und Wirtschaft,
d) drei Lehrenden von der „KISD“.

2. Der Beirat unterstützt den Vorstand, der an den Sitzungen des Beirates teilnimmt, bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Er soll insbesondere laufend Anregungen für die Erfüllung des in § 2 definierten Zwecks des Fördervereins geben.

3. Für die Verfolgung besonderer Aufgaben kann der Beirat Sonderausschüsse empfehlen, in die auch Personen aufgenommen werden können, die nicht dem Vorstand oder dem Beirat angehören.

4. Die Beiratsmitglieder – mit Ausnahme der Ehrenmitglieder – werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Die Mitglieder des Beirates müssen nicht Mitglieder des Vereins sein.

5. Hinsichtlich der Abberufung und der ehrenamtlichen Tätigkeit gilt § 7 entsprechend.


§9 Satzungsänderungen
Satzungsänderungen müssen in der Tagesordnung angekündigt sein und können nur durch eine Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens dreiviertel der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

§10 Auflösung des Vereins
1. Die Mitgliederversammlung, welche die Auflösung des Vereins beschließen soll, ist mit einer Frist von vier Wochen einzuberufen. Für ihre Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der gesamten Vereinsmitglieder der erforderlich. Sind auf dieser Mitgliederversammlung, zu der mit ausführlicher Tagesordnung einzuladen ist, nicht mindestens drei Viertel der gesamten Mitglieder anwesend, so ist eine neue Mitgliederversammlung mit einer weiteren Frist von vier Wochen einzuberufen, die alsdann mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder entscheidet.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die „KISD“ (Körperschaft des öffentlichen Rechts), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§11 Ausschluss des Rechtsanspruches auf Unterstützung
Alle Förderungen durch den Verein erfolgen freiwillig und mit der Möglichkeit jederzeitigen Widerrufs. Der Leistungsempfänger gibt eine schriftliche Erklärung darüber ab, dass ihm die Freiwilligkeit der Leistung bekannt ist und auch er mit dem Ausschluss jeglichen Rechtsanspruchs auf eine einmalige oder fortgesetzte Leistung zur Unterstützung einverstanden ist.

§12 Ausschluss des Rechtsanspruches auf Unterstützung
Der Vorstand stellt die Richtlinien auf, nach denen die Leistungen gewährt werden können. Die Entscheidungen des Vorstandes sind insoweit unanfechtbar. Vorliegender Text entspricht der endgültigen verabschiedeten Fassung der Vereinssatzung inklusive der am 03.09.2001 und der am 25.09.2004 von der Mitgliederversammlung beschlossenen Änderungen.